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Probleme zwischen Pkw und Lkw

ADAC und BGL: mehr Miteinander statt Gegeneinander - Infrastruktur muss mit dem Verkehr wachsen

07.06.02

BGL. Frankfurt/M. - Bis zum Jahr 2015 wird der Güterverkehr auf unseren Straßen um mehr als 60 Prozent zunehmen und der Personenverkehr wird bis dahin rund 20 Prozent zulegen. Auch angesichts dieser Entwicklung haben der ADAC und der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. eine Initiative für mehr Verkehrssicherheit zwischen Pkw und Lkw gestartet.

Die Ergebnisse einer Umfrage zu Problemen zwischen Auto- und Lkw-Fahrern stellte der Automobilclub zusammen mit dem BGL als Studie im Rahmen einer Expertenrunde am 5. Juni 2002 in München vor. Im Vordergrund stand die Zielsetzung, dass Pkw- und Lkw-Lenker partnerschaftlich miteinander umgehen.

Aus der vorgestellten Studie werden die beiden Initiatoren die erforderlichen Maßnahmen ableiten. So muss unter anderem neben Aufklärung für mehr Verständnis untereinander auch die Fahrausbildung verbessert werden. Außerdem ist eine bedarfsgerechte Straßeninfrastruktur unerlässlich. "Die Politik ist in der Pflicht, den Anforderungen des steigenden Verkehrsauf­kommens gerecht zu werden und ausreichende Mittel für die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Alle wichtigen Autobahnen sollten endlich dreispurig ausgebaut werden", so ADAC-Vizepräsident für Verkehr Dr. Erhard Oehm.

Hermann Grewer, Präsident des BGL, forderte die Pkw-Fahrer zu mehr Verständnis für den harten Alltag der Brummifahrer auf. "Gegenseitige Rücksichtnahme ist bei diesem hohen Verkehrsaufkommen unverzichtbar". Der Automobilclub und der BGL werden noch in diesem Jahr einen geeigneten Maßnahmenkatalog erstellen und der Politik vorlegen.

Frankfurt am Main, den 7.6.2002

Pressekontakt

Martin Bulheller
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

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